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Alien: Wussten Sie, dass..?

11 Fakten zur „Alien“-Filmreihe:

  • Ihre Entstehung wird eng mit Regisseur Ridley Scott verbunden. Dabei stammte die Idee zur Geschichte von Dan O’Bannon und Ronald Shusett.
  • Die offizielle „Alien“-Filmreihe umfasst sechs Filme. Ob es einen weiteren geben wird, ist noch unklar. Derzeit entsteht für den Streamingdienst Disney+ eine Alien-Serie, die auf der Erde spielen wird.
  • Die Unterschiede der „Alien“-Filme sind unter anderem darauf zurückzuführen, dass sie von verschiedenen Regisseuren stammen.
  • Als wesentlicher Verdienst des ersten „Alien“-Films wird Ridley Scotts gelungener Versuch angesehen, eine starke Frauenfigur im zuvor von Männern dominierten Action-Genre zu etablieren. Gegen die Widerstände der Produzenten setzte er durch, dass die ursprünglich männliche Figur Ripley für eine Frau umgeschrieben wurde. Hauptdarstellerin Sigourney Weaver erlangte für ihre Rolle der Ripley Weltruhm. Zuvor war für die Hauptrolle des (noch männlichen) Officer Ripley Superstar Paul Newman vorgesehen, der jedoch ablehnte.
  • Die Figur des Alien wurde von dem schweizer neo-surrealistischen Künstler H.R. Giger entworfen. Es ist äußerlich einem Skelett ähnlich. Der Kopf ist in die Länge gezogen, glatt und hat keine Augen. Giger wollte dadurch die Verwendung des Satzes „Wir werden beobachtet“ unterbinden. Das innere, zweite Gebiss ist dem Schlundkiefer mancher Fischarten nachempfunden. Giger bekam für seine Arbeit einen Oscar.
  • Für die Konstruktion des Alien-Kopfes mit seinem komplexen Kiefermechanismus wurde der italienische Modellbauer Carlo Rambaldi engagiert, der auch die aufwendigen Puppen für „E.T. – Der Außerirdische“ baute.
  • Die Kreatur des Alien hat in den Filmen keinen spezifischen Namen bzw. erfährt man ihn nicht. Stattdessen wird sie im ersten Film Alien und Organismus genannt, später auch noch Monster, Ding und Xenomorph (griechisch xénos: fremdartig, morphé: Gestalt). Im ersten Drehbuchentwurf hießen das Alien wie auch der Film noch „Starbeast“.
  • Um im ersten Film einige Szenen realistischer wirken zu lassen, wurden sie zwar den Darstellern grob erklärt, aber Details offen gelassen. So wurden sie zum Beispiel völlig unerwartet mit Kunstblut bespritzt, als das Alien während eines Essens aus einem Brustkorb herausplatzt.
  • David Fincher gab in „Alien 3“ sein Debut als Spielfilmregisseur. Mit dem Ergebnis war er jedoch nicht zufrieden, weil er sich vielen Wünschen der Produzenten beugen musste.
  • In „Alien 3“ wird Sigourney Weavers Kopf geschoren. Für den Fall, dass sie ihren Kopf für Nachdrehs nochmal rasieren musste, war eine Erhöhung der Gage um 40.000 $ vereinbart worden. Als es zu Nachdrehs kam, wurde ihr diese Summe aber nicht ausgezahlt, sondern man fertigte für 16.000 $ eine Perücke an, die sie wieder wie frisch rasiert aussehen ließ.
  • Jean-Pierre Jeunet, Regisseur des vierten Alien-Films, hatte ständig Dolmetscher am Set, da er kein Englisch sprach.

Alien-Filme im Fernsehen:

Alien 3: Dienstag 16. März 22.30 Uhr Kabel Eins

Alien – Die Wiedergeburt: Mittwoch 17. März 0.45 Uhr Kabel Eins

Aliens – Die Rückkehr: Mittwoch 17. März 2.40 Uhr Kabel Eins

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Fernsehtipp: Gravity

Lust, mal schwerelos durchs Wohnzimmer zu schweben? Heute Abend ist das möglich. Kabel Eins zeigt um 20.15 Uhr den Weltraum-Thriller „Gravity“ (2013). 

Inhalt:

Für die Wissenschaftlerin Ryan Stone (Sandra Bullock) ist es die erste All-Mission. Für den erfahrenen Astronauten Matt Kowalski (George Clooney) soll es die letzte sein. Doch ihr Shuttle wird zerstört. Hilflos und ohne Kontakt zur Erde treiben die beiden durchs All und kämpfen ums Überleben.

Kritik:

„Eine bestechend simple Story wird mit grandiosen Bildern, 3-D- und Soundeffekten zum neuen Kinoklassiker“ (Spiegel.de)

„Was Cuarón mit ‚Gravity‘ geschaffen hat, ist Kino für das 21. Jahrhundert.“ (Serienjunkies.de)

Zusätzliche Infos:

Regisseur Alfonso Cuarón schrieb das Drehbuch zusammen mit seinem Sohn Jonás Cuarón.

Alfonso Cuarón hat zusammen mit seinem Kameramann Emmanuel Lubezki viereinhalb Jahre gewartet, bis die Technik so weit war, um seine Vision aus dem All auf die Leinwand zu bringen.

Mit nur zwei Darstellern ist „Gravity“ ein Kammerspiel in der Leere des Alls.

„Gravity“ ist bei Kritikern beliebt und auch ein kommerzieller Erfolg. Bei Produktionskosten von rund 100 Millionen US-Dollar spielte der Film bis zum 8. Mai 2014 weltweit 723 Millionen US-Dollar ein.

„Gravity“ wurde mit sieben Oscars auszeichnet: Beste Regie, Beste Kamera, Bester Schnitt, Beste Filmmusik, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte.

Der Trailer zu „Gravity“:

Making-of-Featurette: „From Script to Screen“

„Gravity“ heute um 20.15 Uhr auf Kabel Eins; Wiederholung um 2.10 Uhr

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Bond wird keine Frau

James Bond hat mal wieder Probleme. Aber dieses Mal sind es echte, also solche in der Wirklichkeit. Erst musste der Kinostart des neuesten Films „Keine Zeit zu sterben“ wegen Corona mehrfach verschoben werden – zuletzt auf den 8. Oktober 2021 -, und jetzt sollen Szenen nachgedreht werden, weil die in dem Film platzierten Produkte nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen. Die Werbepartner Nokia, Adidas und der Uhrenhersteller Omega wollen Produkte einbauen, die beim ersten Dreh noch nicht auf dem Markt waren. Von Nokia etwa wäre das Smartphone 8.3 5G zu sehen gewesen. Möglich, dass Bond jetzt das Nachfolgemodell benutzt. Dafür lässt die Produktionsfirma MGM angeblich die Szene neu drehen, in der Q dem Geheimagenten seine Ausrüstung zeigt.

Auch eine Veröffentlichung bei den Streamingdiensten Apple und Netflix war im Gespräch. Mittlerweile haben das die Bond-Macher aber ausgeschlossen. Der Film stehe nicht mehr zum Verkauf, heißt es. Man wolle „Keine Zeit zu sterben“ ganz normal ins Kino bringen. 

Schon vor Corona war James Bond in den Schlagzeilen, weil das Gerücht umging, Bond könnte in künftigen Filmen eine Frau sein. Dem widersprach aber Produzentin Barbara Broccoli. Sie will keine Frau als Bond sehen und sagte 2019 in einem Interview: „Er ist ein männlicher Held. Er wurde als Mann geschrieben. Und das ist gut so. Wir müssen keine männlichen Figuren in Frauen verwandeln. Lasst uns lieber mehr weibliche Figuren erschaffen.“ Produzent Michael Wilson stimmte zu: „Bond ist als Mann konzipiert, das wollen wir nicht ändern. Bond ist außerdem Brite, ansonsten gibt es keine Festlegungen. Hautfarbe spielt in jedem Fall keine Rolle.“

Als Nachfolger von Daniel Craig werden Michael Fassbender, Tom Hiddleston, Tom Hardy und Idris Elba gehandelt.

Der Trailer von „Keine Zeit zu sterben“:

Hier noch mehr Fun Facts rund um „Keine Zeit zu sterben“, entnommen aus dem Buch „Unnützes James Bond Wissen“ von Danny Morgenstern, das bei Cross Cult erschienen ist: 

  • Die im Dezember 2001 geborene Billie Eilish ist die jüngste Interpretin eines Bond-Songs, die es je gab.
  • Ihr Titellied „No Time to Die“ wurde am 14. Februar 2020 um 1:00 Uhr nachts deutscher Zeit veröffentlicht. Das Lied basiert auf dem gleichen Tonmotiv, das auch schon in den letzten drei Craig-Bond-Filmen Verwendung fand, und endet mit dem Schlussakkord des James Bond-Themas.
  • Der erste Bond-Film, den Regisseur Cary Fukunaga im Kino gesehen hat, war „Im Angesicht des Todes“ (1985). Aus diesem Grund wollte er auch Grace Jones, die damals May Day gespielt hatte, bei seinem Bond dabei haben. Sie sagte die Rolle erst zu und dann mit der Begründung ab, sie habe nicht genug Text.
  • „A View to a Kill“ von Duran Duran ist nach Cary Fukunagas Aussage einer der besten Bond-Songs aller Zeiten.
  • Nach Bonds Dauerfreundin Sylvia Trench in den ersten beiden Kinofilmen der Reihe ist Léa Seydoux nach 56 Jahren das erste wiederkehrende Bond-Girl, das in derselben Beziehung zu 007 steht wie im Film zuvor.
  • Die ersten Szenen von einem Drehort nahe Oslos zeigen einen unheimlichen Maskenmann, der ein blondes, junges Mädchen hinkend durch den Schnee verfolgt. Die regenbogenfarbene Jacke des blonden Mädchens, das auf dem Eis gejagt wird, stammt von Marks & Spencer und wurde innerhalb von Stunden nach Veröffentlichung des Videos ein Verkaufsschlager.
  • Nach „James Bond 007 jagt Dr. No“ und „Leben und sterben lassen“ wurde zum ersten Mal wieder ein 007-Film auf Jamaika gedreht.
  • Der Showbiz-Klatschkolumnist Baz Bamigboye hat auf seiner wöchentlichen Seite in der britischen Tageszeitung „Daily Mail“ am 31. Mai 2019 enthüllt, dass Gentechnik und Kriegsführung das Herzstück der Geschichte sein sollen.
  • Die gefeierte britische Autorin und Schauspielerin Phoebe Waller-Bridge soll auf persönlichen Wunsch von Daniel Craig gebeten worden sein, das Drehbuch mit mehr Humor aufzupeppen.
  • Die „Daily Mail“ berichtete, Daniel Craig solle 25 Millionen Dollar Gage für den Film erhalten und 50 Prozent mehr Gewinnbeteiligung als an „Spectre“.
  • Damit im Vorfeld nicht bekannt werden konnte, wie der Kinofilm endet, soll Cary Fukunaga einfach drei Enden gedreht haben. Welches davon ins Kino kommen würde, wusste nicht einmal Hauptdarsteller Daniel Craig.

Das Titellied „No Time To Die“ aus „Keine Zeit zu sterben“ gesungen von Billie Eilish: